Die Epidemie breitet sich weiter aus, und im Süd-Kivu wurde ein neuer Ausbruch festgestellt. Neben den bereits betroffenen Provinzen Ituri und Nord-Kivu weist dies auf bislang unerkannte Übertragungsketten hin.

Bislang wurden 1.003 Ebola-Fälle und 254 Todesfälle registriert. Frauen und Mädchen gehören weiterhin zu den am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen, da sie häufig kranke Angehörige ohne ausreichenden Schutz versorgen.

Die Demokratische Republik Kongo ist ein Land, das von bewaffneten Konflikten, Vertreibungen und einem äußerst fragilen Gesundheitssystem geprägt ist. Seit vielen Jahren engagiert sich ActionAid in Schulen und lokalen Gemeinden, um den Zugang zu Bildung zu stärken, Hygienemaßnahmen zu fördern und Kinder besser zu schützen.

Dank unserer starken Präsenz vor Ort und der engen Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen können wir jetzt schnell reagieren, um Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen gegen Ebola in Schulen und besonders gefährdeten Gemeinden auszuweiten. Schulen sind wichtige Schutzräume. Dort erhalten Lehrkräfte, Familien und Schüler:innen Informationen, Unterstützung und praktische Hilfe, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Warum jetzt gehandelt werden muss Bis ein wirksamer Impfstoff verfügbar ist, könnten noch 6 bis 9 Monate vergehen. Bis dahin bleibt Prävention das wirksamste Mittel zum Schutz der betroffenen Gemeinden. Ihre Unterstützung ermöglicht es uns, auch dann vor Ort zu helfen, wenn sich die Lage weiter verschärft:

  • Sie finanzieren Hygiene-Kits und Schutzausrüstung
  • Sie ermöglichen Handwaschstationen in Schulen und öffentlichen Einrichtungen
  • Sie unterstützen Familien, die von dieser Krise besonders stark betroffen sind

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Wir sind jederzeit gerne für Sie da! Schreiben Sie uns an foerderer.ch@actionaid.org oder rufen Sie uns an unter +41 91 922 65 42.

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Auf Ebene der Föderation fließen 70 % der gesammelten Mittel direkt in die Länder und Gemeinschaften, mit denen wir arbeiten. Die verbleibenden 30 % verwenden wir für Sensibilisierungskampagnen und Verwaltungskosten.

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ActionAid Switzerland wurde am 18. Februar 2013 in Lugano mit dem Ziel gegründet, weltweit Armut und soziale Ausgrenzung zu bekämpfen. Seither haben wir zahlreiche Projekte und Menschen auf der ganzen Welt unterstützt. Unser Jahresbericht mit allen Details zu unseren Aktivitäten ist jederzeit einsehbar.

Photocredits: ActionAid